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Eine Pelletheizung ist ein Beispiel für ökologische Heizmethoden Bild: Mike Fouque/stock.adobe.com

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Alternatives Heizen schont Geldbeutel und Natur Eine neue Anlage, die mit modernen Technologien betrieben werden kann, wird vielfach gefördert – alte Brenner sind oft ineffizient

25.02.2021

Klimaschutz beginnt im eigenen Zuhause – vor allem im Heizungskeller. Zahlreiche deutsche Eigenheime werden noch mit Öl und Gas beheizt, die Brenner sind oft veraltet und ineffizient. Dabei gibt es heute umweltfreundliche und kostengünstige Alternativen wie die Wärmepumpentechnologie. Um noch mehr Menschen zum Umstieg zu bewegen, hat die Bundesregierung umfassende Förderungen sowohl für den Heizungstausch im Altbau als auch für den Neubau beschlossen. Wer den Umstieg zum Beispiel einer veralteten Ölheizung auf neue Technologien wie Pelletheizung, Wärmepumpe oder solarthermische Anlagen umsetzt, kann mit Zuschüssen, also mit Geld vom Bund und dem Land Nordrhein-Westfalen, von mehr als 50 Prozent rechnen.

Günstiges Darlehen

Die Zuschüsse gewährt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, kurz BAFA, sowie das Land NRW über die Bezirksregierung Arnsberg. Es handelt sich dabei um Gelder, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Bei der dann noch verbleibenden Investition der neuen Heizungsanlage, einschließlich Zubehör von weniger als der Hälfte der Gesamtkosten können Käufer sich ebenso Vorteile verschaffen. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau, kurz KfW, stellt dafür ein günstiges Darlehen zur Verfügung. Bei beispielsweise zehn Jahren Laufzeit werden 0,78 Prozent Zinsen fällig. Dieses Darlehen wird meist über die Hausbank abgewickelt.

Laufende Kosten senken

Nun sind die Investitionen eine einmalige Anschaffung, die Betriebskosten müssen jedoch jährlich bezahlt werden. Die Ausgaben mindern sich natürlich bei einer neuen, modernen, energiesparenden Heizungsanlage deutlich. So haben zum Beispiel Besitzer einer solarthermischen Anlage auf dem Dach kaum laufende Betriebskosten im Jahr und können von Mai bis September warm duschen, ohne Geld für Energie zu zahlen. Lediglich eine Umwälzpumpe mit zehn Watt pro Stunde bringt die Wärme vom Dach in einen Zwischenbehälter, aus dem dann das warme Dusch-Brauchwasser entnommen wird.

Weitere Informationen

Insgesamt ist das Ganze eine gute Sache für den Geldbeutel, die Ressourcenschonung und die Umwelt. Interessierte können sich an qualifizierte Fachhandwerker, Verbraucherzentralen oder die Webseiten der KfW und BAFA wenden. (mit Material von djd)