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Auf in den Job: Nach der Schule ist vor dem Job – wie Jugendliche in Rhein-Berg den richtigen Beruf finden

Nach der Schule ist vor dem Job – wie Jugendliche in Rhein-Berg den richtigen Beruf finden

Am Tag der dualen Ausbildung informierten sich rund 1200 Schüler über die verschiedenen Möglichkeiten. Bild: Rheinisch-Bergischer Kreis

Mit der bewusst provokant gestellten Frage: „Wer braucht schon den Kreis?“ wollte Landrat Stephan Santelmann seine Gäste beim Frühjahrsempfang des Rheinisch-Bergischen Kreises zum Nachdenken darüber bringen, was der Kreis eigentlich macht und wo Verbesserungen von Nöten sind.

Viele Angebote. Neben den Bereichen Rettungsdienst, Gesundheitsamt sowie Arten- und Umweltschutz steht beim Rheinisch-Bergischen Kreis das Thema Ausbildung ganz groß auf der Agenda. Das Koordinierungsbüro „Übergang Schule-Beruf“ beschäftigt sich zum Beispiel damit, wie Schüler bei der Auswahl der Ausbildung die richtige Wahl treffen. Die Zahl der Ausbildungsberufe nimmt immer weiter zu, rund 350 sind zurzeit in Deutschland anerkannt. Da kann es schon mal schwerfallen, sich zu entscheiden. Der Kreis liefert dazu die passenden Orientierungshilfen. Das Büro „Übergang-Schule-Beruf“ koordiniert und unterstützt die vielfältigen Orientierungs-, Bildungs- und Förderangebote der zahlreichen Institutionen und Akteure im Kreis. Angebote wie beispielsweise die Berufs- und Ausbildungsmessen, der Tag der dualen Ausbildung oder der Studienorientierungstag vermitteln den Jugendlichen die Kompetenzen, selbstständig und eigeninitiativ ihre berufliche Zukunft gestalten zu können.

Mehr Azubis. Dass diese Hilfen gerne angenommen werden, bewies der Tag der dualen Ausbildung im März an der Nelson-Mandela-Schule in Bergisch Gladbach. 1200 Schüler kamen zu der zweiten Auflage des Infotages. Und dass die vielfältigen Orientierungsmöglichkeiten Früchte tragen, macht ein Blick auf das Handwerk deutlich. Dortstieg die Zahl der Ausbildungsstarter im Jahr 2017 signifikant: „Im Handwerk ist ein Anstieg von 9,2 Prozent zu verzeichnen. Das lässt Rückschlüsse auf die hervorragende Arbeit der gesamten Region im Bereich der Ausbildungsorientierung zu“, berichtet Marcus Otto, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Bergisches Land.

Soennecken eG
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