Nachrichten aus Köln, der Region und der Welt
Anzeigen

Starterkabel helfen bei einer maroden Batterie oft nicht – eine neue muss her Bild: kadmy/stock.adobe.com

ANZEIGE

Batterien leiden unter dem Lockdown Stillstand oder ausschließlich kurze Strecken lassen die Akkus „müde“ werden

26.01.2021

Bleibt das Auto im Winter liegen oder startet es erst gar nicht, ist oft eine schlappe Batterie die Ursache. Diesen Winter wird sie allerdings vielerorts besonders beansprucht. Denn der lange Stillstand des Fahrzeugs setzt ihr zusätzlich zu. Eine schwache Autobatterie ist laut Statistik der ADAC-Straßenwacht eine der häufigsten Pannen im Winter. Erste Anzeichen können Autofahrer bereits wahrnehmen, wenn der Anlasser bei Temperaturen über dem Gefrierpunkt nur noch müde durchdreht, so der ADAC. In diesem Fall sollte die Autobatterie umgehend geprüft und gegebenenfalls gleich ausgetauscht werden.

Folgen von Corona

Um die Autobatterie zu pflegen, sollten Kurzstrecken vermieden werden. Dies ist allerdings aufgrund der Corona-Maßnahmen oft schwer möglich. Daher einige wichtige Tipps: Ohne laufenden Motor sollten alle möglichen Verbraucher wie Radio, Licht, Lüftung oder Sitzheizung kurz oder gar nicht genutzt werden. Auch ein Auto, das nicht abgeschlossen ist, kann an der Batterie saugen. Einige Steuergeräte bleiben dann nämlich betriebsbereit und verbrauchen dementsprechend Strom. Wichtig ist zudem, dass die Batterie sauber bleibt. Autobesitzer sollten sich vergewissern, dass die Verbindung zwischen Batteriepol und Batteriepolklemme nicht schmutzig ist und festsitzt. Zur Pflege und zum Schutz vor Korrosion lassen sich die Anschlüsse mit Batteriepolfett oder Polspray pflegen. Am komfortabelsten ist jedoch sicherlich eine Stippvisite zum Batteriecheck in der Werkstatt des Vertrauens. (mit Material von dpa)