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Mit wenigen Klicks ordern die Kunden ihre Wunschprodukte im Internet Bild: Andrey Popov/stock.adobe.com

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Chancen in Sicht Studien belegen: Durch Click & Collect kann der Online- mit dem Präsenzhandel verbunden werden

4.02.2021

Mit einem Klick den schicken Mantel oder neue Kopfhörer bestellen und dann vor Ort im Geschäft abholen. Angesichts des Lockdowns ist Click & Collect (C&C) eine Möglichkeit für Geschäfte, Umsatz zu generieren und für die Kunden, ihr Lieblingsgeschäft zu unterstützen. So fand eine Deloitte-Studie im Oktober 2020 heraus, dass während der Corona-Krise bei alltäglichen Haushaltswaren und Lebensmitteln Click & Collect-Services am häufigsten genutzt wurden. Jeweils knapp 40 Prozent der Befragten in Deutschland im Jahr 2020 planten demnach, in den nächsten vier Wochen die online bestellten Einkäufe vor Ort abzuholen.

Einige Branchen profitieren

Die Studie „Cross-Channel im Umbruch – Das Informations- und Kaufverhalten der Konsumenten Vol. 7“ des ECC KÖLN und der hybris software untersuchte dagegen schon vor einiger Zeit Chancen und Herausforderungen von Click & Collect. So wurde festgestellt, dass der Service in den Branchen Fashion und Accessoires, Bücher, Medien und Elektro am weitesten verbreitet war. In der Studie wurde ebenso ermittelt, dass die Käufer eine klare Vorstellung von der idealen Gestaltung von C&C haben. So bevorzugen sie es etwa, ihre Ware im Online-Shop zu bezahlen und nicht im Laden vor Ort. Denn Online-Zahlungsverfahren sind mittlerweile weit verbreitet und die bargeldlose Abwicklung bietet einen zusätzlichen Zeitvorteil bei der Abholung. Danach gaben die Kunden an, dass sie die Ware einen halben Tag nach dem Odern oder spätestmöglich zwei bis drei Werktage danach abholen möchten.