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Die Diakonie Michaelshoven gibt es seit 1950 in Köln und der Region. Viele Menschen haben in dieser Zeit dort Hilfe, Halt, ein Zuhause oder einen Arbeitsplatz gefunden. Dabei hat sich das Unternehmen immer weiter entwickelt – räumlich, inhaltlich und menschlich Image 1
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Meilensteine der Diakonie: Die Diakonie Michaelshoven gibt es seit 1950 in Köln und der Region. Viele Menschen haben in dieser Zeit dort Hilfe, Halt, ein Zuhause oder einen Arbeitsplatz gefunden. Dabei hat sich das Unternehmen immer weiter entwickelt – räumlich, inhaltlich und menschlich

Foto: Hans-Jürgen Schramm

COENACULUM 
1950 

Der Verein Coenaculum, gegründet von Pfarrer Erwin te Reh, übernimmt in Rösrath-Stephansheide ein ehemaliges Kriegsgefangenenlager, in dem Waisen betreut werden. Auch Jugendlichen ohne Schulabschluss und Berufsausbildung soll dort der Weg geebnet werden. Die Versorgung und Zuflucht vom Krieg gezeichneter Menschen steht im Vordergrund.

Foto: Diakonie Michaelshoven
Foto: Diakonie Michaelshoven
GRUNDSTÜCKSER- WERB IN RODENKIRCHEN
1954

Der Verein Coenaculum vergrößert sich – Michaelshoven entsteht. Auf einer weitläufigen Fläche in Köln-Rodenkirchen entstehen weitere Bauten. Dort sollen ebenfalls vor allem Kriegsflüchtlinge Zuflucht und Unterstützung erhalten. Insgesamt sollen drei Häuser, eine Kirche und ein Pfarrhaus entstehen, um rund 388 Menschen betreuen zu können.
   
Foto: Hans-Jürgen Schramm
Foto: Hans-Jürgen Schramm
GRUNDSTEINLEGUNG
1955

Die Institution begann mit dem Bau der ersten Häuser in Michaelshoven: Haus Ruth, Thomas-Haus und Haus Andreas sowie die Erzengel-Michael-Kirche und das Pfarrhaus entstehen. Die Grundsteinlegung der Bauten ging als „Wasser-Grundsteinlegung“ in die Geschichte ein, da der Boden wegen wochenlangen Regens so aufgeweicht war, dass alle geladenen Gäste im Schlamm steckten.  
  
Foto: Diakonie Michaelshoven
Foto: Diakonie Michaelshoven
DIE KIRCHE IST FERTIG
1964

Neun Jahre nach Baubeginn ist die Erzengel-Michael- Kirche fertig. Sie verleiht dem Campus einen besonderen Charakter, da sie mit ihrem steilabfallenden Satteldach aus rötlichem Schiefer ein echter Hingucker ist. Gottesdienste wurden dort bereits zu Rohbau-Zeiten abgehalten. Die Orgel in der Erzengel-Michael-Kirche ist aufgrund ihrer alten Bauweise einzigartig.
  
Foto: Diakonie Michaelshoven
Foto: Diakonie Michaelshoven
DAS BERUFS-FÖRDERUNGSWERK
1970

Das Berufsförderungswerk Köln – kurz BFW – entsteht. Menschen, die ihren Beruf aus verschiedensten Gründen nicht mehr ausüben können, sollen dort Unterstützung erfahren und einen neuen Beruf erlernen. Die Umschüler leben zudem auf dem Campus, im gleichen Jahr entsteht das erste Internat neben dem BFW.
  
Foto: Diakonie Michaelshoven
Foto: Diakonie Michaelshoven
HAUS SIMEON
1975

Mitte der 1970er-Jahre wird das bis heute größte Altenheim für Senioren in Köln, Haus Simeon, eingeweiht. Im selben Jahr werden das Fachseminar für Altenpflege und die Lehranstalt für Massage und Krankengymnastik auf dem Campus staatlich anerkannt.  
  
Foto: Hans-Jürgen Schramm
Foto: Hans-Jürgen Schramm
VOM VEREIN ZUM UNTERNEHMEN
2001

Kurz nach der Jahrtausend-Wende ändert sich die Struktur der Diakonie Michaelshoven: Vom Verein wird sie zu einem Sozial-Unternehmen mit einer Holding-Struktur. Die Angebote gliedern sich in verschiedene Geschästsfelder.
  
Foto: Diakonie Michaelshoven
Foto: Diakonie Michaelshoven
GRÜNDUNG DER STIFTUNG
2008

2008 wird die Stiftung gegründet. Sie soll wichtige Angebote fördern, die von den Kostenträgern nicht bezahlt werden.

DER CAMPUS VERÄNDERT SICH
2020

Die modernen Bauten an der Sürther Straße sind seit Anfang 2020 bezugsfertig. Mit ihnen leistet die Diakonie Michaelshoven einen bedeutenden Beitrag zur aktuellen Wohnungsnot in Köln. Ebenso befinden sich weitere Häuser im Umbau. Der Campus entwickelt sich mehr und mehr zur Parkstadt Michaelshoven.
  
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