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Besitzer von S-Pedelecs sind mit bis zu 45 km/h unterwegs Bild: Marcel/stock.adobe.com

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Drahtesel mit Motoren E-Bikes werden immer beliebter, vor der Anschaffung sollten sich Fahrer über die verschiedenen Modelle informieren

31.03.2020

In vielen europäischen Ländern sind E-Bikes aufgrund ihrer offensichtlichen Vorteile allgegenwärtig. Selbst wenn die Beine müde sind, können sich Nutzer ohne große Anstrengung schnell fortbewegen. Und zwar ohne sich in eine brechend volle Bahn zu quetschen oder sich im Stau durch die verstopften Straßen quälen zu müssen. Weitere Pluspunkte: Besitzer von Elektrofahrrädern können frische Luft genießen und etwas für ihre Fitness tun, wenn der Motor nicht oder nur leicht unterstützend fungiert. Auch deshalb entscheiden sich hierzulande immer mehr Menschen für den Erwerb eines E-Bikes.
   

Erwerbszweck klären

Bevor der Kaufwunsch feststeht, sollten sich Interessierte über die verschiedenen Typen informieren. Zudem muss klar definiert werden, für welchen Einsatzzweck das Fortbewegungsmittel gedacht ist. Für den sportlichen Nutzer, der gerne durchs Gelände und nicht nur auf ebenen Straßen fährt, empfiehlt sich das E-Mountainbike. Die E-City- und die E-Trekking-Varianten sind hingegen nicht dafür gemacht, längere Strecken abseits von befestigten Wegen zu fahren. Vielmehr sind sie vor allem für Fahrten in der Stadt vorgesehen. Für Familien wiederum interessant: Das E-Lastenrad, mit dem größere Einkäufe bequem vom Supermarkt nach Hause transportiert werden können. Zudem lassen sich damit kleine Kinder ideal befördern.


"Für ein S-Pedelec ist ein Führerschein der Klasse AM erforderlich"


Vorschriften beachten

Ist die Wahl des Types bestimmt, gilt es zu klären, ob ein E-Bike oder vielleicht sogar ein S-Pedelec angeschafft werden soll. Auch diesbezüglich sollten sich Interessierte im Vorfeld des Kaufs ausreichend informieren, da je nach Wahl bestimmte Vorschriften beachtet werden müssen. Während sich Nutzer mit einem E-Bike dank eines 250 bis 500 Watt starken Motors bis zu 25 km/h schnell fortbewegen, sind sie mit dem leistungsstärkeren S-Pedelec mit bis zu 45 km/h unterwegs. Aufgrund der höheren Geschwindigkeit wird das S-Pedelec vom Gesetzgeber als Kleinkraftrad eingestuft. Heißt: Für die Nutzung ist ein Führerschein der Klasse AM erforderlich, auch eine Helmpflicht besteht. Dafür sind Nutzer damit aber deutlich schneller unterwegs.