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Entspanntes Silvester für Mensch und Tier: Ohren und Nasen von Hunden sowie Katzen sind empfindlich – Hilfreiche Tipps

Für die Zeit des Feuerwerks richten Besitzer ihrem Tier am besten einen gemütlichen Rückzugsort ein Foto: djd/Ceva Tiergesundheit/istock

Hunde und Katzen sind viel geräuschempfindlicher als Menschen. So wird Feuerwerk an Silvester als ohrenbetäubender Lärm empfunden. Dazu kommt die bessere Nase: Hunde besitzen je nach Rasse 100 bis 250 Millionen Riechzellen, mit denen sie die Brandgase und -gerüche von Feuerwerk und Böllern deutlich stärker wahrnehmen als wir Menschen. In der Tierwelt beruhigen sich Hunde und Katzen mit einem einfachen Trick: Sie setzen über bestimmte Drüsen für uns Menschen nicht erkennbare Gerüche ab. Überall dort, wo die Vierbeiner diesen Duft registrieren, fühlen sie sich wohl und sicher.
   
Beruhigende Botenstoffe

Von Tierärzten entwickelt, wird dieses Prinzip der Entspannungsbotschaften seit vielen Jahren angewendet, um Tieren in Stresssituation wie an Silvester zu beruhigen. So gibt es beispielsweise Verdampfer für die Steckdose, die beim Tierarzt oder im Zoofachhandel erhältlich sind. Damit sich die beruhigenden Botenstoffe verbreiten können, werden die Geräte am besten schon ein bis zwei Wochen vor Silvester am Rückzugsort des Tieres angebracht.

Häufiger Grund für das Entlaufen

Eine gute Vorbereitung trägt viel dazu bei, dass die treuen Fellnasen möglichst stressfrei ins neue Jahr kommen. So ist es zum Beispiel ratsam, beim Spaziergang den Hund mit einem Geschirr zu sichern, um ein Entwischen aus dem Halsband zu vermeiden. Freigängerkatzen sollten bereits eine Woche vor Silvester bis eine Woche danach im Haus bleiben. Fenster, Katzenklappen und Türen müssen in dieser Zeit geschlossen sein. Der häufigste Grund für das Entlaufen eines Tieres ist unter anderem das plötzliche Erschrecken vor zum Beispiel frühzeitigem Böllern schon vor Silvester. Für die Zeit des Feuerwerks sollte den verängstigten Tieren ein kuscheliger Rückzugsort oder eine Versteckmöglichkeit zur Verfügung gestellt werden.
  

Rituale und Bräuche

Foto: Pineapple studio - stock.adobe.com
Foto: Pineapple studio - stock.adobe.com
Rot bringt in Italien Glück

In der Neujahrsnacht ist vor allem in Italien rote Unterwäsche ein absolutes Muss. Wer glücklich und erfolgreich sein möchte, sollte in roter Wäsche ins neue Jahr rutschen. Kaufhäuser und Dessousläden stellen daher spätestens kurz nach Weihnachten ihre Auslage um. Egal ob Spitzenhöschen oder Boxershorts – Hauptsache Rot. Zu essen gibt es traditionell Schweinshaxe mit Linsen. Die deftige Kost soll Glück in finanzieller Hinsicht bringen.

Austern in Frankreich

Wer den Jahreswechsel in Frankreich verbringt, darf kein buntes Feuerwerk erwarten. In den meisten Orten des Landes geht es in der Silvesternacht ruhig zu. Statt mit Raketen wird das neue Jahr kulinarisch häufig mit Champagner, Stopfleber (Foie gras) oder Austern begrüßt. In Städten wie Paris ist die Böllerei sogar untersagt. Die größte Silvesterparty steigt auf der Champs-Elysées. Dort feiern Hunderttausende.
  
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