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Faire Preise, faire Arbeit: Vier Kaufhäuser bieten alles für den täglichen Bedarf

Holger Weiland hat in dem fairstore in Kalk nicht nur eine neue Jacke gefunden, sondern zugleich einen Job Bild: Diakonie Michaelshoven

Secondhand-Ware ist im Trend – und sie schont Geldbeutel sowie Umweltressourcen gleichermaßen. Die Kaufhäuser fairstore bieten nicht nur faire Preise, sondern auch faire Arbeitsplätze. So wurden an den vier Standorten Mitarbeiter eingestellt, die auf dem ersten Arbeitsmarkt keine Chance gehabt hätten.

Vom Kunden zum Mitarbeiter. Einer von ihnen ist Holger Weiland, er wurde vom Kunden zum Mitarbeiter. Der alleinerziehende Vater bekam 2013 von seiner Familienhelferin den Tipp, dass er preisgünstige Kinderkleidung im fairstore kaufen kann. „Ich bin in den fairstore nach Kalk gefahren, weil ich meinem Sohn eine Winterjacke kaufen wollte. Mit der beantragten faircard habe ich noch mal 30 Prozent Rabatt erhalten“, sagt der 52-Jährige. „Dann habe ich einfach an der Kasse nachgefragt, ob ein Mitarbeiter gesucht wird.“ Danach ging alles schnell. Eine der Leiterinnen nahm sich Zeit, das Konzept des Integrationsbetriebs zu erklären – und direkt war ein Praktikum beschlossen. Das Jobcenter unterstützte Weiland. Denn mit seiner Schwerbehinderung und als alleinerziehender Vater war die Vermittlung auf dem ersten Arbeitsmarkt eine Herausforderung. Das Praktikum verlief positiv und Weiland wurde als Teilzeitkraft eingestellt. Er betreut Kunden, steht an der Kasse, führt die Bestellungen durch und kümmert sich um den Wareneingang. „Hier herrscht ein guter Teamgeist. Und wir haben einen super Chef, der sehr verständnisvoll ist, wenn ich hin und wieder mal wegen meines Sohnes früher gehen oder meine Arbeitszeit anders einteilen muss“, erklärt Weiland. Er weiß, dass solch ein flexibler Arbeitsplatz in der freien Wirtschaft schwer zu finden ist.

Marken zu kleinen Preisen. Früher hat Weiland nur Markenkleidung gekauft. Aber das geht schon lange nicht mehr, weil ihm als Alleinerziehender nicht mehr so viel zur Verfügung steht. „Ich kaufe fast alles an Kleidung und Haushaltswaren im fairstore ein. Aber die Ware ist in einem sehr guten Zustand“, erklärt er. Auf Marken muss er nicht verzichten, denn immer wieder finden sich bei den Spenden auch Labels wie Lacoste oder Armani. „Teilweise ist die Ware sogar noch verpackt und zeigt keine Beschädigungen oder Mängel“, sagt er.

Hier finden Sie unsere Fairstores in Köln

KALK
Kalker Hauptstraße 177, 51103 Köln
Telefon: 0221/788 79 73–0

NIPPES
Sechzigstraße 5–11, 50733 Köln
Telefon: 0221/222 111 7–7

MÜLHEIM
Buchheimer Straße 46, 51063 Köln
Telefon: 0221/168 30 94–0

SÜDSTADT
Severinstraße 87, 50678 Köln
Telefon: 0221/168 22 938

Alle unter einem Dach

Ein modernes Wohnprojekt gibt es in Köln-Sülz. Dort befindet sich ein besonderes Wohnprojekt für Menschen mit steigendem Pflegebedarf. Neben Senioren leben dort nämlich zwei Studenten, die für Freizeitaktivitäten der Bewohner zuständig sind. Einer ist der 24-jährige Jorrit König, er studiert Kunstpädagogik und Chemie auf Lehramt. Seit fast einem Jahr lebt er in dieser besonderen WG und kümmert sich mit seinem Mitbewohner fünf Stunden pro Woche um 24 Senioren. Im Gegenzug bekommt er sein Apartment zu einem günstigeren Preis, Voraussetzung ist ein Wohnberechtigungsschein. „Es handelt sich um ein WG-Leben, und man trifft alle Mitbewohner wie in einem gewöhnlichen Haushalt auch“, sagt König. „Ich habe das Projekt im Internet gefunden“, erklärt König, der sich gegen 50 Mitbewerber durchsetzte. Für zwei Jahre sind die Studenten an ihr Apartment gebunden – und alle könnten nicht glücklicher damit sein.

Die Vorzüge des urbanen Wohnens treffen auf individuellen Service

Bild: Mronz & Schaefer Architekten
Bild: Mronz & Schaefer Architekten
In Michaelshoven, im Stadtteil Köln-Rodenkirchen, sind in bester Lage fünf neue Häuser mit insgesamt 100 barrierefreien Mietwohnungen entstanden. Mit einem Mix aus moderner Architektur und denkmalgeschützten Gebäuden, schön angelegten Außenbereichen und moderner Infrastruktur einerseits sowie weitläufigem Grün und herrlicher Naturnähe andererseits vereint die Parkstadt Michaelshoven sämtliche Vorzüge urbanen Wohnens mit einem hohen Freizeit- und Erholungswert.

Mit dem Einzug in eine der Wohnungen steht allen Mieterinnen und Mietern, die Unterstützungs- und Pflegebedarf haben, eine Vielzahl von Angeboten zur Verfügung, die den Alltag erleichtern und ein hohes Maß an Sicherheit bieten.

Sie interessieren sich für das Servicewohnen?

Stephanie Grüttner
Immobilienverwaltung
s.gruettner@diakoniemichaelshoven.de
Tel.: 0221 9956-1350
  
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