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Kunst trifft Weckmann: Seit vielen Jahren eine schöne Tradition: Der Martinsmarkt in Frechen findet am kommenden Wochenende statt

Vom Schaf bis zum Jesuskind – Handgefertigte Figuren schmücken jede heimische Krippe Bild: Wolfgang Mrziglod

Der Martinsmarkt in der Frechener Innenstadt hat schon eine lange Tradition. Alljährlich lockt die Veranstaltung zahlreiche Besucher aus nah und fern an, die die herbstliche Atmosphäre genießen wollen oder sich schon einmal auf das nahende Weihnachtsfest einstimmen möchten. Meist herrscht dichtes Gedränge in der Frechener City, wenn die Buden des Martinsmarkts öffnen und zum Flanieren einladen.

Kunsthandwerk im Fokus. In diesem Jahr findet der Martinsmarkt am Samstag und Sonntag, 3. und 4. November, in der Fußgängerzone statt. Am Samstag haben die Stände von 11 bis 22 Uhr geöffnet, am Sonntag von 13 bis 19 Uhr. Die Buden befinden sich auf der Hauptstraße zwischen der Breite Straße und der Dr.-Tusch-Straße sowie teilweise auf der Antoniterstraße und am Marktplatz. Es handelt sich um einen kunsthandwerklichen Markt mit ansprechender Gastronomie sowie einigen bekannten und etablierten Schaustellergeschäften. Ergänzt wird der Markt durch die Angebote der ortsansässigen Einzelhändler. Die Schirmherrschaft hat die Frechener Bürgermeisterin Susanne Stupp übernommen.

Die ganze Stadt putzt sich heraus

Hochwertige Produkte. Ausgerichtet wird der Martinsmarkt von der Agentur Gaudium gemeinsam mit dem Aktivkreis Frechen, einem Zusammenschluss ortsansässiger Geschäftsleute. Die Veranstalter konnten diesmal etwa 115 Aussteller für das Event gewinnen. Mit von der Partie sind verschiedene Kunsthandwerker, zum Beispiel Töpfer, Glaskünstler und Holzschnitzer. Zudem bieten Weihnachtskrippenbauer, ein historischer Bäcker und ein Lederverarbeiter ihre Waren an. Bei vielen Ausstellern haben die Besucher die Gelegenheit, sich frühzeitig mit außergewöhnlichen Geschenken fürs Weihnachtsfest einzudecken. Viele der Händler bieten selbst angefertigte und hochwertige Ware an, versprechen die Veranstalter.

Zwischen den Buden in der Fußgängerzone herrscht oftmals dichtes Gedränge Bild: Wolfgang Mrziglod
Zwischen den Buden in der Fußgängerzone herrscht oftmals dichtes Gedränge Bild: Wolfgang Mrziglod
Verkaufsoffener Sonntag. Auch für die Kinder wird einiges geboten. So laden etwa Karussells zum Mitfahren ein. Wagemutige können sich im Bungee-Jumping versuchen, sich in die Lüfte katapultieren lassen und einen Moment der Schwerelosigkeit erleben. In Ergänzung zum Angebot der Aussteller wollen die Frechener Geschäftsleute am ersten Novemberwochenende besondere Waren präsentieren. Der Martinsmarkt ist zudem mit einem verkaufsoffenen Sonntag verbunden. Die Läden öffnen ihre Pforten am Sonntag, 4. November, von 13 bis 18 Uhr. „Ganz Frechen will dieses Wochenende nutzen, um sich als attraktiven Wohn- und Gewerbestandort zu präsentieren und sich überregional einen Namen zu machen“, so der Aktivkreis.

Martinszug mit Laternen. Darüber hinaus dürfen sich die Besucher auf süße und herzhafte Speisen, heißen Glühwein und kühles Kölsch freuen. Neben dem Klüttenbrunnen am Marktplatz wird die von weitem erkennbare „Glühweinmühle“ postiert. Ein weiterer Höhepunkt des Festes ist der Frechener Martinszug. Am Sonntagnachmittag gehen die Kinder mit ihren Laternen durch den Ort und singen Martinslieder. Start ist um 17 Uhr vor der evangelischen Kirche in der Hauptstraße. Unterstützt wird der Martinszug von der Frechener Feuerwehr. Der Aktivkreis und die Bäckerei Halver spendieren Weckmänner für die jungen Teilnehmer.

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