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Ein starker Wille versetzt Berge: Die „Johannes-Hospiz Oberberg Stiftung“ sichert mit dem Förderverein die Hospizarbeit in Wiehl

Michael Adomaitis (l.) und Dr. Jorg Nürmberger sorgen mit ihren ehrenamtlichen Mitstreitern dafür, dass Stiftungsgelder generiert werden Bild: Joachim Gies

Die Begleitung Sterbender auf ihrem letzten Lebensweg, entweder im Johannes- Hospiz Oberberg der Johanniter oder durch den ambulanten Hospizdienst der Malteser Wiehl/Nümbrecht, ist nicht mit Gold aufzuwiegen. Und dennoch müssen die Finanzen eines solchen Angebots gesichert sein. Dafür sorgt neben dem Förderverein „Freunde und Förderer der Hospizarbeit in Wiehl“ seit dem Jahr 2009 die Treuhandstiftung „Johannes-Hospiz Oberberg Stiftung“.

2012 eröffnete der Malteser Hospizdienst das TrauerZentrum für Angehörige in Wiehl Bild: Conny Kehrbaum
2012 eröffnete der Malteser Hospizdienst das TrauerZentrum für Angehörige in Wiehl 
Bild: Conny Kehrbaum
Geld als Grundlage. „Unser Ziel ist, die Arbeit des Vereins zu ergänzen, indem wir das Stiftungsgeld nachhaltig bewahren“, erklärt deren Manager Michael Adomaitis. Denn Sinn der Stiftung ist es, Zinserträge zu generieren, um damit die Arbeit der Johanniter im stationären Hospiz sowie die ambulanten Hospiztätigkeiten der Malteser zu gewährleisten. Wie Stiftungsberater Dr. Jorg Nürmberger ergänzt, „sind diese Angebote wichtig für unsere Region.“ Die Stiftung sei schließlich nur so gut wie die finanzielle Unterstützung. Daher bemühen sich deren Träger um Öffentlichkeitsarbeit. So finden Vorträge in Kirchen oder Arbeitskreisen statt – außerdem wird das Thema Hospizarbeit in die Schulen getragen. Denn, wie Michael Adomaitis beobachtet: „Das Thema Sterben wird aus dem Denken verbannt. Wir plädieren dafür, sich früh Gedanken zu machen.“ So könnte eine Zuwendung über ein Testament erfolgen. Nach dem Motto „Ein starker Wille kann Berge versetzen. Der letzte ganz besonders“ werben Adomaitis und Nürmberger dafür, über diese Möglichkeit nachzudenken.

Hilfe garantiert. Gutes passiert in jedem Fall mit dem Geld. Sei es, dass Wünsche der Gäste erfüllt oder die Fortbildungen von Mitarbeitern finanziert werden. „Die Einzelförderung des Gastes ist das Wichtigste“, findet Michael Adomaitis. Er hebt ausdrücklich hervor: Jeder Cent innerhalb dieses besonderen, gemeinsamen Engagements von Johannitern und Maltesern, von Förderverein, Stiftung und TrauerZentrum sei hervorragend angelegt. „Der Förderverein und die Hospizstiftung unterstützen jährlich den vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Eigenanteil zur Finanzierung der Hospizarbeit in Höhe von circa 180.000 Euro.“

www.hospizarbeit-wiehl.de

Malteser Hospizdienst

1994 starteten die Malteser als Hospizgruppe. Heute nennen sie sich Malteser Hospizdienst Wiehl/Nümbrecht TrauerZentrum Oberberg und haben 40 ehrenamtliche Mitarbeiter sowie vier hauptamtlich Tätige. Die Aufgaben: Ambulante Sterbebegleitung im häuslichen Umfeld und Menschen im stationären Johannes-Hospiz begleiten.
Informationen unter 02262/92010 (Hospizdienst) oder 02262/7075550 (TrauerZentrum)
www.hospizdienst.wiehl@malteser.org
www.trauerzentrum.oberberg@malteser.org
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