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Neuaufbau beschlossen: Gymnasium Schleiden bald wieder an nur einem Standort

So soll das Johannes-Sturmius-Gymnasium nach der Renovierung aussehen Bild: Architketurbüro Holdenried

Seit dem verheerenden Brand im vergangenen November ist das Johannes-Sturmius-Gymnasium in Schleiden auf zwei Standorte verteilt. Diese Übergangslösung ist voraussichtlich jedoch nur bis zum Sommer 2020 nötig. Denn der Stadtrat hat noch kurz vor Weihnachten die Planungen für den Wiederaufbau an der Blumenthaler Straße beschlossen. Schüler, die sich in den nächsten Wochen am Gymnasium anmelden und im Sommer die Klasse fünf beginnen, werden also nur ein Jahr im Schulzentrum Schleiden unterrichtet.

Biologie auf dem Dach. Die Planungen für den zerstörten Trakt A des Gymnasiums sehen neben klassischen Klassenräumen zusätzlich zukunftsweisende und attraktive Lernlandschaften in Form von offenen Lernbereichen mit multifunktionaler Nutzung vor. Insbesondere im Hinblick auf die zunehmende Digitalisierung sei die Einrichtung offener Räumlichkeiten, die einen dezentralen Unterricht ermöglichen, von enormer Wichtigkeit, erklärte die Lehranstalt. Zudem ist eine „Freiraum-Schulklasse“ auf dem Dach des Traktes angedacht, die nicht nur den Biologie-Unterricht beherbergen, sondern ebenfalls multifunktional genutzt werden soll.

Stadtbibliothek mit Terrasse. Die durch das Feuer zerstörte Aula diente nicht nur den schulischen Veranstaltungen, sondern stand insbesondere auch Vereinen zur Nutzung zur Verfügung. Daher soll der Veranstaltungsraum nun schnellstmöglich wieder aufgebaut und dabei barrierefrei zugänglich werden. Die Freiraumfläche vor der Schule wird ebenfalls neu gestaltet. Sie soll sich künftig zu einem attraktiven Treffpunkt in der Stadt für alle Generationen entwickeln. Neben dem Gymnasium war außerdem die im selben Gebäude ansässige Stadtbibliothek von dem Brand betroffen. Auch sie soll durch die Renovierung eine deutliche Aufwertung erfahren. Die Einrichtung soll nicht nur barrierefrei werden, sondern zudem eine höhere Aufenthaltsqualität erhalten – unter anderem durch eine Aufstockung des Gebäudes inklusive großer Glasfassade. Auf dem Dach soll eine große Terrasse zum Schmökern realisiert werden. Darüber hinaus sind Lesungen und Ausstellungen geplant.

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