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Süße Makowki gehören dazu: Polen

Derzeit funkelt es in Kölns polnischer Partnerstadt Kattowitz Bild: Privat

„Die Weihnachtsbräuche in Polen sind geprägt von Familientreffen. Mehr und mehr gibt es jetzt auch Weihnachtsmärkte und Kattowitz ist prächtig erleuchtet. An Heiligabend essen wir Karpfen und als Dessert gibt schlesische Makowki, ein weihnachtliches Hefegebäck. Wir legen traditionell immer ein zusätzliches Gedeck auf den Tisch als Symbol, dass wir jederzeit andere Menschen mit an unsere Festtafel lassen.

Monika Moj vom Städtepartnerschaftsverein Köln-Kattowitz Bild: Privat
Monika Moj vom Städtepartnerschaftsverein Köln-Kattowitz 
Bild: Privat
Zum Beispiel, wenn das Christkind klingeln sollte. Nach dem Essen teilen wir das Oplatek, eine Oblate aus Esspapier. Jeder bricht ein Stück heraus und gibt es seinem Nachbarn, verbunden mit guten Wünschen. Beim polnischen Weihnachtsschmaus gibt es traditionell eigentlich zwölf verschiedene Speisen, aber die meisten halten sich nicht mehr daran. Nach dem Essen gehen alle zur Christmette, die bei uns immer um Mitternacht stattfindet. Geschenke gibt es erst am nächsten Tag.“

WIR 2 PARTNERTREFF

So feiern unsere Freunde

Von Barcelona bis Kattowitz: Die Weihnachtszeit in Kölns Partnerstädten

Bild: Wolfgang Jargstorff ‒ stock.adobe.com
Bild: Wolfgang Jargstorff ‒ stock.adobe.com
Tel Aviv, Istanbul, Barcelona oder Indianapolis: Mit weltweit 24 Partnerstädten hält Köln eine freundschaftliche Verbindung aufrecht. Doch die Domstadt ist nicht nur nach außen hin international: Rund 400.000 Menschen mit Migrationshintergrund, und oft einem anderen Glauben als dem christlichen, leben in Köln. Gerade in der Weihnachtszeit macht es daher Sinn, einmal über den Tellerrand hinaus zu schauen. Wie erleben unsere Partnerstädte die Feiertage im Dezember?

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