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Ausbildungsplätze in der lokalen Kunststoffindustrie: Der Oberbergische Kreis ist geprägt von Unternehmen des verarbeitenden Wirtschaftssektors

Orientierungspraktika helfen bei der Wahl der passenden Ausbildung Bild: industrieblick/stock.adobe.com

Produktionsmechaniker Textil, Modelbauer, Technischer Produktdesigner, Zerspannungs- und Verfahrensmechaniker in der Kunststoff- und Knautschtechnik – alles das sind Ausbildungsberufe in der Kunststoffindustrie. Schulabgänger, die sich für Verarbeitung, Werkzeugbau, Konstruktion und Logistik interessieren, sollte sich daher Gedanken über eine Karriere in diesem zukunftsträchtigen, industriellen Wirtschaftssektor machen.

Führender Standort

Die Branche zählt zu den wichtigsten in Nordrhein-Westfahlen Bild: science photo/stock.adobe.com
Die Branche zählt zu den wichtigsten in Nordrhein-Westfahlen Bild: science photo/stock.adobe.com
Nordrhein-Westfalen ist das Zentrum der Kunststoffindustrie in Deutschland. Mit rund 1.000 Unternehmen, weit über 100.000 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von mehr als 39 Milliarden Euro zählt diese Branche zu den leitenden in NRW. Insbesondere der Oberbergische Kreis gehört international zu den führenden Standorten der Kunststoff verarbeitenden und nahen Industrie. Über 240 Unternehmen – darunter eine ganze Reihe von Weltmarktführern in ihren Segmenten – sind in der Region angesiedelt. Die rund 80 unmittelbaren Verarbeiter mit über 6.000 Beschäftigten werden durch Konzerne der Materialherstellung, des Compoundig, der Konstruktion, des Werkzeugbaus und der Metallverarbeitung bis hin zur Branchenspedition unterstützt. Die Produkt- und Leistungspalette der oberbergischen Betriebe reicht von der Compoundierung von Kunststoffgranulaten für Qualitätsprodukte und Spezialanwendungen bis zur Herstellung von hochpräzisen und hochwertigen Produkten für die Automobilindustrie, von Medizin- und Messtechnik sowie von Gebrauchsartikeln für nahezu alle Bereiche.

Chancen für Berufseinsteiger

Durch die hohe Konzentration der Industrieunternehmen ergeben sich vielfältige Chancen für junge Berufseinsteiger im Oberbergischen Kreis: Ein Produktionsmechaniker steuert und wartet Produktionsmaschinen, der technische Modellbauer stellt Entwürfe von Geräten, Anlagen und Gebrauchsgegenständen her, bevor diese angefertigt werden. Der Werkzeugmechaniker fabriziert Druck-, Spritzguss-, Stanz- und Umformwerkzeuge, Press- und Prägeformen oder Vorrichtungen. Außerdem werden natürlich – wie in fast jeder Branche – Elektroniker, Informatiker, Kaufleute und Mediengestalter gesucht. Es besteht zudem die Möglichkeit, eine duale Ausbildung zu absolvieren.

"Es bestehen vielfältige Möglichkeiten für junge Menschen"

Kunststoff ist sexy

Oberbergische Unternehmen der Kunststoffbranche haben sich unter dem Namen Kunststoff Initiative Oberberg KIO e. V. zusammengeschlossen, um sich untereinander zu vernetzen. Die teilnehmenden Betriebe informieren interessierte Schüler und Berufseinsteiger mit ihrer Kampagne „Sexy Kunststoff“ über Karrieremöglichkeiten in der Kunststoffbranche. Ziel für die Betriebe ist die Nachwuchsförderung für die Firmen rund um die Kunststoffindustrie in dem Kreis. Viele bieten zudem Orientierungspraktika für junge Leute an, die gerade die Schule abgeschlossen haben und sich bezüglich ihrer Berufswahl noch unsicher sind.

Weitere Informationen

Wissenswertes über die Kunststoffbranche im Oberbergischen Kreis gibt es auf der Internetseite der KIO:

www.kio-oberberg.de

Informationen zu Ausbildungs- und Praktikumsangeboten und Profile zu den einzelnen Ausbildungsberufen finden sich bei der Initiatve „Sexy Kunststoff“ der KIO:

www.sexy-kunststoff.de
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