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Lechenich hat viel vor: Die Heimat zu gestalten, liegt vielen Einwohnern am Herzen – Vereine spielen eine entscheidende Rolle

Das historische Rathaus prägt das Bild der Altstadt Bild: Kathrin Höhne

Wo sich die Erft sanft durch Felder und Wiesen schlängelt, erstreckt sich verteilt über 14 Ortschaften Erftstadt. Mitten im Herzen liegt Lechenich, der zweitgrößte Stadtteil. Erzbischof Siegfried von Westerburg verlieh Lechenich, einer Siedlung aus römischer Zeit, 1279 städtische Privilegien. Der Ortsteil blickt nicht nur auf eine lange Geschichte zurück, sondern bietet sehenswerte Denkmale, malerische Sträßchen und historische Häuserfronten sowie nette Geschäfte und Restaurants. Am Ortsrand ist das Gewerbegebiet, der „WirtschaftsPark Erftstadt“, entstanden. Knapp 12.000 Einwohner leben in Lechenich.
  
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Unter Denkmalschutz

Die dort entstandene ehemalige Landesburg der Erzbischöfe und Kurfürsten von Köln war eine der mächtigsten rheinischen Burganlagen. Selbst als Ruine vermittelt sie den Eindruck ihrer früheren Bedeutung. Der angrenzende Schlosspark, der im 19. Jahrhundert als Landschaftspark angelegt wurde, ist öffentlich und lädt zum Verweilen ein. Anlässlich seines 100-jährigen Geburtstages im Jahr 1998 wurde der Park von 4,2 auf sieben Hektar erweitert. Das historische Rathaus auf dem Marktplatz prägt maßgeblich das Bild der Altstadt.
Der nach Plänen von Dombaumeister Zwirner 1862 im neugotischen Stil errichtete Bau wurde am 10. August 1982 unter der Nummer 003 in die Liste der Baudenkmäler in Erftstadt eingetragen und steht somit unter Denkmalschutz. Die Heimat zu gestalten liegt vielen Lechenichern am Herzen. So gibt es zahlreiche Vereine, die im gesellschaftlichen Leben eine Rolle spielen. Die Schützenbruderschaft, der Männergesangverein, der Gartenbauverein und die freiwillige Feuerwehr sind die ältesten. Erarbeitet wird derzeit ein Plan, in dem Strategien aufgezeigt werden sollen, wie sich die Stadt zu ihrem Vorteil entwickeln könnte. Dazu hat die Erftstädter Verwaltung die Stadterneuerungs- und Entwicklungsgesellschaft (Steg NRW) aus Dortmund beauftragt, ein Konzept zu erarbeiten.
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Dieses ist planerische Voraussetzung, um Fördergeld für den Umbau beantragen zu können. Ein Thema ist der innerstädtische Verkehr mit dem zentralen Busknotenpunkt Markt Lechenich. Bei einem Stadtspaziergang konnten Bürger Ideen einbringen. So möchten die einen, dass der historische Ortskern autofrei wird und die Parkplätze vom Markt verschwinden. Die anderen hätten gern mehr Parkplätze, die dritten wünschen, dass alles so bleibt.
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Angeregt wurde ein Treffpunkt für Jugendliche in der City. Angemahnt wurden Schmuddelecken wie der Parkplatz an der Steinstraße und der Wokinghamplatz. Zudem sind mehr Bänke gewünscht. Mitte Januar 2020 wird noch einmal eine Bürgerwerkstatt stattfinden. Bis zum Sommer nächsten Jahres soll ein schlüssiges Konzept in einen Förderantrag zum Masterplan Lechenich münden.
  
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