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Bild: OBK/LinaSommer

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Liebe Leserinnen und Leser, dass wir heute das 45-jährige Bestehen des Oberbergischen Kreises würdigen können, ist nicht selbstverständlich.

26.06.2020

Erste Überlegungen zur neuen Gebietsabgrenzung im Rahmen der kommunalen Neugliederung haben zeitweilig sogar das Fortbestehen eines Oberbergischen Kreises in Frage gestellt. Es ist erfreulicherweise anders gekommen.

Stolz auf langes Bestehen

Der Oberbergische Kreis blieb bestehen und wuchs durch die kommunale Neugliederung im Jahr 1975 in seiner Fläche. Engelskirchen, Lindlar, Hückeswagen, Wipperfürth und Radevormwald kamen hinzu. Seitdem umfasst das Oberbergische 13 Städte und Gemeinden und ist heute Heimat von mehr als 272.000 Menschen. Wir alle können stolz auf das lange Bestehen des Oberbergischen Kreises in seinen heutigen Grenzen schauen. In den vergangenen Jahrzehnten ist der Kreis zusammengewachsen und hat sich dabei beständig weiterentwickelt.

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Er bietet ein attraktives Wohn- , Lebens- und Arbeitsumfeld. Die Bildungslandschaft ist breit aufgestellt. Es gibt vielfältige Kultur- und Tourismusangebote. Das aktive Vereinsleben und das bürgerschaftliche Engagement bereichern das gesellschaftliche Zusammenleben in herausragender Weise. Innovative Unternehmen am Wirtschaftsstandort Oberberg schaffen Arbeitsplätze und Zukunftsperspektiven. Die vorliegende Sonderbeilage wirft einen Blick auf die guten Voraussetzungen, die sich uns bieten. Hier kann man gut leben und arbeiten!

Dank an alle Oberberger

Die nachfolgenden Seiten zeigen die Geschichte unseres Kreises. Dabei wird die Vergangenheit thematisiert, in die Zukunft geblickt und selbstverständlich auch die Gegenwart in den Fokus gerückt. Das aktuelle Geschehen schreibt ebenso die Geschichte mit. Das Jubiläum fällt auf ein „außergewöhnliches“ Jahr. Corona ist seit Wochen das vorherrschende Thema und findet im Rahmen der Sonderveröffentlichung Beachtung. Die Pandemie stellt alle vor Herausforderungen und bringt teils erhebliche Einschränkungen mit sich. Mein Grußwort zum Kreis-Geburtstag möchte ich daher mit einem Dank an Sie alle verbinden. Liebe Oberbergerinnen und Oberberger, danke, dass Sie die Maßnahmen so gut mitgetragen haben und tragen! Die Zahl der Infektionen ist auch durch Ihr Mitwirken stark gesunken. Wir alle müssen gemeinsam Sorge dafür tragen, dass das so bleibt. Die Pandemie ist noch nicht vorbei! Umsicht ist trotz der Lockerungen weiter geboten. Ich bin sicher, dass diese Sonderbeilage eine kurzweilige Auszeit bietet. Beim Lesen wünsche ich Ihnen viel Freude und interessante Einblicke in die letzten 45 Jahre Oberbergischer Kreis.

Ihr Landrat
Jochen Hagt