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Yundenbat kümmert sich mit Hingabe um seine Tiere, die für ihn ein besseres Leben bedeuten Bild: djd

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Mit einem Schaf zum Glück Sinnvolles Weihnachtsgeschenk verspricht Wolle, Milch und Perspektiven

28.12.2020

Es gibt durchaus noch Präsente, die wahres Glück bedeuten und in doppelter Hinsicht Freude bereiten – wie die Spende eines Schafs, das wärmende Wolle liefert und das Leben einer Familie in der Mongolei erheblich verbessern kann. Auch Saatgut, Solarlampen oder ein Fahrrad schenken Familien in Entwicklungsländern Hoffnung. Viele Organisationen bieten an, neben Geldspenden zusätzlich Sachspenden an Bedürftige zu schicken, mit der Garantie, dass diese ankommen und dort Verwendung finden, wo sie wirklich benötigt werden.

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Spenden statt Schenken

Das Geld, was normalerweise für ein Geschenk ausgegeben würde einfach zu spenden, ist eine schöne Geste. Denn zum Fest ist doch vor allem eines wichtig: zu zeigen, dass an den anderen gedacht wurde. Und Geschenke können sehr viel mehr sein als nette Aufmerksamkeiten, ein weiteres Paar Ohrringe oder Dinge, die nicht wirklich gebraucht werden. Sie können Perspektiven geben – etwa durch die Spende für ein Nutztier.

Lämmer bedeuten Zukunft

Klirrend kalte Winter machen das Leben in der Mongolei besonders hart. In einigen Regionen kann das Thermometer schon mal auf minus 45 Grad sinken. Solche extremen Temperaturen machen nicht nur den Menschen, sondern auch ihren Tieren zu schaffen. Schafe sind dort gleich mehrfach von besonderem Wert: Ihre Wolle liefert wärmende Kleidung und ihre Milch ist gehaltvolle Nahrung für die Kinder. Zudem eignen sich die Lämmchen gut zum Verkauf und bescheren damit ein zusätzliches Einkommen.


"Anstelle eines Geschenkes ein Nutztier spenden"


So waren auch die Eltern von Yundenbat froh, als sie von einer Organisation 20 Lämmchen zur Aufzucht bekamen. Aus der Schafwolle stellen sie Kleidung her, die sie vor der Kälte im Winter schützt. Die Milch wird getrunken, aber auch zu Butter, Buttertee und Käse verarbeitet.

„Es war nicht leicht, die Lämmchen großzuziehen“, sagt die Mutter. „Manche wurden von Wölfen gerissen, andere starben an einer Tierkrankheit.“ Doch vom gemeinnützigen Verein bekam die Familie auch die nötigen Medikamente. Als ältestes von drei Kindern kümmert sich Yundenbat um die Tiere. „Ich liebe meine Lämmchen und will so viele wie möglich großziehen“, sagt er fröhlich und drückt ein Schaf ganz fest an sich. „Wenn wir das schaffen, wird unser Leben immer besser“, blickt der Junge vertrauensvoll in die Zukunft. (mit Material von djd)