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Wer einen Baum aufstellen möchte, sollte auf Edelhözer aus der Umgebung setzen Bild: gpointstudio/stock.adobe.com

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Nachhaltiges Weihnachten Von Baumständer bis Geschenkpapier: Tipps für ein umweltschonendes Fest

28.12.2020

Lichterglanz, Tannengrün, Geschenke und ein üppiges Essen im Kreise der Familie: Weihnachten ist für viele das wichtigste Fest im Jahr. Allerdings sorgt es leider immer wieder für riesige Abfallberge und belastet die Umwelt. Dabei geht Weihnachten auch ressourcenschonender. Hier gibt es Tipps für nachhaltigere Feiertage.

Gehölz aus der Region

Wer mit einem echtem Weihnachtsbaum feiert und auf Nachhaltigkeit achtet, wählt am besten einen mit FSC-Siegel aus der Region. Dieses garantiert, dass der Baum aus einem Betrieb mit umwelt- und sozialverträglicher Waldwirtschaft stammt. Auch ein Baum mit dem Naturland- oder Bioland-Siegel ist eine gute Wahl. Von dem Kauf von Plastikbäumen raten Umweltverbände hingegen ab, da sie irgendwann doch als Abfall in der Mülltonne landen und die Umwelt belasten. Doch ob echt oder unecht – beide können zudem in nachhaltigen Baumständern aufgestellt werden.

Bergische Residenz Refrath

Natürlich geschmückt

Selbst beim Baumschmuck lässt sich die Umwelt schonen. Zum Beispiel, indem auf Lametta, Glitzer- und Schneespray verzichtet wird. Statt Plastikkugeln bieten sich selbst gebastelte Strohsterne und getrocknete Orangenscheiben an, letztere verbreiten zudem einen angenehmen Duft. Deko-Objekte aus Holz sind im Trend und in zahlreichen Variationen zu finden. Wer Lichterketten und andere leuchtende Dekoration nutzt, sollte zu energiesparenden LED-Varianten greifen. Diese dann erst in der Dämmerung leuchten lassen. Wer vorsichtig damit umgeht und nicht unbedingt Kleinkinder zu Hause hat, kann echte Kerzen verwenden. Dabei nur beachten, dass die Kerzen aus gutem Wachs sind, nicht tropfen und gerade abbrennen. Sie schaffen schönes gemütliches Licht und verbreiten Wärme.

Geld- oder Sachspenden

Nachhaltig kann heißen, den Dingen ein zweites Leben zu schenken. Also zum Beispiel im Internet die ausrangierten Klamotten oder unnötigen Gegenstände verkaufen und den Erlös spenden. Oder damit noch etwas Gutes tun, denn Weihnachten und der Winter sind für manche eben nicht die schönste Zeit des Jahres. Viele gemeinnützige Organisationen freuen sich gerade jetzt über Sachspenden wie Winterkleidung, Schuhe oder Haushaltsgegenstände. Einfach in der entsprechenden Organisation abgeben, die Ehrenamtler verteilen die Gegenstände dann kostenlos oder gegen ein kleines Entgelt an bedürftige Menschen in der Region. (Mit djd)
  

Weihnachtsmärkte

Von Baumständer bis Geschenkpapier: Tipps für ein umweltschonendes Fest Image 2

Digitale Alternative für die Region

Die hiesigen Weihnachtsmärkte sind geschlossen, um die Pandemie einzudämmen und Touristenströme abzuhalten. Schlaue Köpfe haben sich jedoch in verschiedenen Städten spannende und schöne Alternativen ausgedacht. So können Besucher zum Beispiel seit dem ersten Dezember über den Online-Weihnachtsmarkt des Kölner Start-ups „Fair-bummeln“ schlendern und so nicht nur einen Kölner Weihnachtsmarkt entdecken, sondern gleich überregional nach Herzenslust an Buden stöbern. Weitere Städte, wie Bonn, Essen und Dresden, bieten ebenso eine digitale Version ihres Weihnachtsmarktes an. Der Vorteil: Das Bummeln geht ganz einfach von der Couch aus. Bei „werky“, dem Online-Markt der Diakonien und Hilfswerke, findet sich außerdem ein großes Angebot regionaler und außergewöhnlicher Produkte, die alle von Menschen mit Behinderung gefertigt wurden.