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Die Klimaanlagen der Stadtbahn führen ebenfalls zum Entweichen von CO2

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Neues Kältemittel in Stadtbahn im Test Wechsel des eingesetzten Mittels soll CO2-Emissionen weiter reduzieren

11.09.2020

Die KVB testet im Stadtbahnbetrieb ein neues Kältemittel, mit dem die Emission des klimarelevanten Kohlendioxids (CO2) reduziert werden kann. Hierfür wurde ein Stadtbahnwagen mit modifizierten Klimaanlagen für den Fahrgastraum sowie die Fahrerkabine ausgestattet und in diese das neue Kältemittel R513a eingebracht. Während des Versuchs werden die Temperaturen in den Innenräumen sowie in den Geräten aufgezeichnet; anschließend werden die Geräte nach einer Laufzeit von etwa zwölf Monaten genau untersucht. Mit den Modifikationen der Klimaanlagen wurde unter anderem deren Wartungsaufwand reduziert.

Hohe Bedeutung. Der saubere Betrieb von Klimaanlagen ist für den Umweltschutz relevant, da an undichten Stellen Kältemittel entweichen kann. Aus den freigesetzten Mitteln können sich klimarelevante Gase lösen und in die Atmosphäre gelangen. Deshalb sind sowohl der Zustand der Anlagen, die möglichst keine undichten Stellen aufweisen sollten, als auch das in ihnen eingesetzte Kältemittel von Bedeutung. Mit dem neuen Mittel ist die Hoffnung verbunden, dass dieses – im Vergleich zum bisher eingesetzten Mittel R134a – wesentlich weniger Gas abgibt. Die Menge des entwichenen Kältemittels wird durch den Nachfüllbedarf der Klimaanlagen ermittelt.

Langfristige Lösung. Der Versuch geht auf den Vorschlag einer KVB-Mitarbeiterin zurück, die sich Gedanken um die kontinuierliche Verbesserung der umweltfreundlichen Stadtbahn gemacht und diese in das Ideenmanagement eingespeist hat. Erweist sich der Test als erfolgreich, wird er eine langfristige Lösung erbringen, die dem Klimaschutz und dem Kundenservice genauso dient. Auf solche Weise kann Nachhaltigkeit in Unternehmen gelebt werden und dem Gemeinwohl dienen.
  

KurzTakt

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Nachhaltigkeitsbericht
Die Schwerpunkte des Stadtkonzerns

Der Nachhaltigkeitsbericht 2019 der Stadtwerke Köln ist erschienen. Regelmäßig legen die Unternehmen des städtischen Konzerns dar, welche Schwerpunkte sie in sozialer, wirtschaftlicher und ökologischer Hinsicht im abgelaufenen Geschäftsjahr bedient haben. So wird etwa darüber berichtet, wie die KVB mit dem Bau ihrer neuen P&R-Anlage Porz-Wahn regionale Wirtschaftsförderung betrieben hat. Der Wandel der KVB-Busflotte im Zeichen der E-Mobilität, die Nachrüstung von Dieselbussen, der Ausbau des Umweltverbundes und die werteorientierte Unternehmenskultur werden gleichfalls behandelt. Weitere Infos:

www.stadtwerkekoeln.de
  

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Traineeprogramm
Neue Wege mit Ingenieuren gehen

Nach zwölf Monaten hat die KVB am 1. September ihr erstes Traineeprogramm für junge Ingenieure abgeschlossen. Die drei teilnehmenden Nachwuchskräfte Sandra Esser, Thomas Heinrichs und Thomas Schönherr absolvierten zunächst eine einmonatige Orientierungsphase. An diese schloss sich ein Hospitanzabschnitt an, in dem die Absolventen unterschiedliche Unternehmensbereiche durchliefen und umfassende Einblicke in die Arbeit der KVB gewannen. Abschließend wurde in der Spezialisierungsphase an Projekten mit konkreten Ergebnissen gearbeitet. Peter Densborn, Vorstandsmitglied und Arbeitsdirektor der KVB (Foto): „Das moderne Traineeprogramm hat hohen Wert. Wir integrieren junge Ingenieure optimal ins Unternehmen, diese gewinnen Kontakte und arbeiten konkret an wichtigen Zukunftsthemen.“ Das Verkehrsunternehmen sucht viele neue Jungingenieure, um seine anspruchsvollen Aufgaben zu bewältigen. Die ersten drei Absolventen bleiben im Unternehmen und im nächsten Jahr geht das Programm in die nächste Runde. Weitere Infos finden sich auf der KVB-Homepage www.kvb.koeln über die Stichworte Unternehmen/Karriere/Absolventen.

www.kvb.koeln