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Bild: adobe.stock.com/nanuvision

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Wenn die Augen brennen und jucken Trockenheit kann viele Ursachen haben – In den meisten Fällen sind lange Arbeiten vor dem Computer schuld

19.01.2021

Die Augen brennen, jucken und schmerzen. Sie sind gerötet und gereizt: Das trockene Auge gehört zu den am meist verbreiteten Augenerkrankungen weltweit. Alleine in Deutschland leiden rund zwölf Millionen Menschen darunter. Für Betroffene sind die Symptome oft belastend und beeinträchtigen ihre Lebensqualität. Doch was sind die Ursachen für dieses Augenleiden und wie lassen sich die Beschwerden lindern?

Langes Verweilen am PC kann ein Grund sein

Zu den häufigsten Auslösern gehört das lange Arbeiten am Computer. Das konzentrierte Starren auf den flimmernden Bildschirm sorgt für eine deutlich verminderte Lidschlagfrequenz und beansprucht die Augen enorm. Als Konsequenz kommt es zu einer vermehrten Verdunstung des Tränenfilms und daher zu trockenen, gereizten Augen. Auch der Aufenthalt in klimatisierten Räumen, das häufige Tragen von Kontaktlinsen sowie hormonelle Veränderungen können unter anderem für die Probleme verantwortlich sein. Rasche Linderung versprechen dann zum Beispiel feuchtigkeitsspendende Augentropfen mit Natriumhyaluronat und beruhigendem Dexpanthenol.

Optik Wolf

Den Tränenfilm stabilisieren

Diese Art der Tropfen helfen dabei, den Tränenfilm zu stabilisieren, die Augen feucht zu halten und die Augenoberfläche gleitfähig zu machen. Das rezeptfreie Produkt, das in der Apotheke erhältlich ist oder im Onlineshop bestellt werden kann, ist frei von Konservierungsmitteln und deshalb auch für Kontaktlinsenträger geeignet. Spezielle Produkte zum Aufbau der gestörten Lipidschicht sowie zur Reinigung und Pflege der Augenlider und Wimpern können die Beschwerden ebenso langfristig verringern.


"Schnelle Linderung versprechen Tropfen, die Feuchtigkeit spenden"


Öfter mal blinzeln

Daneben empfehlen Augenärzte weitere einfache Maßnahmen. So sollten Betroffene beispielsweise bei der Arbeit am Computerbildschirm öfter blinzeln, damit der Tränenfilm intakt bleibt. Häufiges Reiben der Augen hingegen sollte lieber vermieden werden. Wichtig ist es zudem, Wohn- und Arbeitsräume regelmäßig zu lüften, um eine trockene Atmosphäre zu vermeiden. Während der Heizperiode kann ein Luftbefeuchter für ein gesundes Raumklima sorgen. Grüne Pflanzen tragen ebenso zur Verbesserung des Mikroklimas in Räumen bei. Um die Augen nicht zu reizen, ist es zudem ratsam, beim Autofahren den Luftstrom des Gebläses nicht direkt auf das Gesicht zu richten. Weiterhin ist auf eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme zu achten. Mindestens zwei Liter Flüssigkeit – im Idealfall Mineralwasser – pro Tag werden empfohlen. Halten die Beschwerden dennoch länger an, sollten Betroffene einen Augenarzt aufsuchen. (mit Material von djd)
  

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Gegen trockene Augen helfen spezielle Tropfen, die das Sehorgan befeuchten
Gegen trockene Augen helfen spezielle Tropfen, die das Sehorgan befeuchten
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FLACHBILDSCHIRM NUTZEN

Experten empfehlen für lange Bildschirmarbeiten die Nutzung augenschonender Flachbildschirme. Besonders kleine, unscharfe Schrift sorgt für eine schnellere Ermüdung der Augen. Das Bild des Monitors sollte daher gleichmäßig hell und flimmerfrei sein.

PAUSEN EINLEGEN

Jede Stunde sollte die Arbeit vor dem Bildschirm für jeweils fünf Minuten unterbrochen werden. Nur so können sich die Augen bei längeren Tätigkeiten zwischendurch erholen.

AUF ABSTAND GEHEN

Für ein beschwerdefreies Arbeiten vor dem Bildschirm sollte der Abstand von den Augen zum Monitor mindestens 50 Zentimeter betragen, empfohlen werden sogar 60 bis 100 Zentimeter.