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Das Nutzen der Fahrzeuge ist in Köln seit Juni 2019 erlaubt Bild: hanohiki/stock.adobe.com

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Pause für Elektroroller Viele Anbieter stoppen die Vermietung von E-Scootern

31.03.2020
GVG mbH Rhein-Erft

Im vergangenen Sommer waren E-Scooter in Deutschland erstmals zugelassen. Aus diesem Grund haben sie hierzulande bereits viele Menschen ausprobiert. Für einige von ihnen waren die Elektroroller schlichtweg eine willkommene Alternative, um kürzere Strecken nicht mit dem eigenen Auto zurücklegen zu müssen. Andere wiederum hatten einfach Spaß am Fahrgefühl dieser bisher unbekannten Art. Doch aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus müssen die Menschen größtenteils wieder auf die neuartigen Fortbewegungsmittel verzichten. Denn wegen der Corona-Krise stellen viele Anbieter von E-Scootern den Betrieb ein, darunter die Verbreiter Jump, Lime und Bird. Auch Elektrofahrräder können auf deutschen Straßen und anderen Wegstrecken nicht mehr problemlos gemietet werden. „Der COVID-19-Virus ist eine beispiellose Herausforderung für Städte und Kommunen unserer Welt. Wie sie selbst, sind auch wir um die Städte besorgt, die wir lieben und unser Zuhause nennen“, begründet Anbieter Lime seine Entscheidung in einem Statement auf seiner Internetpräsenz. „Städte zu lieben, bedeutet sie auch zu schützen. Bis auf Weiteres werden wir den Lime-Service pausieren, damit die Menschen sicher sind und sie es auch bleiben.“

Andere Länder ebenfalls betroffen

Viele Anbieter von E-Scootern haben ihre Dienste allerdings nicht nur in Deutschland, sondern ebenso in zahlreichen anderen Ländern ausgesetzt. Bis die Menschen sich wieder sorglos mit gemieteten Elektrorollern von A nach B bewegen können, werden vielerorts noch einige Wochen vergehen.