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Quereinstieg in die Pflege: Hilfsarbeiter benötigen lediglich eine Basisqualifi kation – Fachkräfte eine Ausbildung

Hilfsarbeiter benötigen lediglich eine Basisqualifi kation – Fachkräfte eine Ausbildung

Pflegekräfte werden stetig gesucht – Quereinsteiger sind ebenfalls willkommen Bild: Halfpoint / iStock

Welche Möglichkeiten bietet die Branche für Quereinsteiger?

Wer Hilfskraft werden möchte, kann in der Regel schnell und unkompliziert in den Pflegeberuf wechseln. Eine Begrenzung oder Formalien für den Zugang gäbe es nicht, erklärt Oliver Zobel vom Paritätischen Wohlfahrtsverband Berlin. Entscheidend seien die soziale und menschliche Kompetenz, nicht der Abschluss. Bei Fachkräften sähe das anders aus: Sie bräuchten eine richtige Ausbildung, so Zobel weiter.

"Förderprogramme sind in diesem Bereich noch Mangelware"

Wie funktioniert der Wechsel?

Hilfskräfte brauchen oft nur eine Basisqualifikation, die sie bei verschiedenen Bildungswerken und -einrichtungen erwerben können. Fachkräfte müssen den regulären Ausbildungsweg gehen – also Vollzeit in zwei bis drei Jahren an einer Fachschule. Alternativ gibt es berufsbegleitende Kurse. Spezifische Förderprogramme und Umschulungsangebote für den Quereinstieg existieren jedoch kaum, so Zobel.

Welche Arbeitsbedingungen erwarten Branchenneulinge?

In der Altenpflege liegt das Basiseinkommen nach Angaben des Wohlfahrtverbands bei 2.300 bis 2.700 Euro brutto, in der Krankenpflege sind es etwas mehr. Gut qualifizierte und berufserfahrene Kräfte können mehr verdienen. Die Arbeitszeiten sind unterschiedlich: Im ambulanten Bereich geht es meist ohne Nacht- und Wochenendarbeit. Teilzeitbeschäftigung ist eher die Regel als die Ausnahme – da morgens und abends die meiste Arbeit anfällt.

Der Digitalisierung ins Gesicht schauen

Veranstaltung am 23. Juni auf dem Campus Gummersbach der Technischen Hochschule Köln

Bei der „Digital Exchange“ werden viele Innovationen im digitalen Bereich vorgestellt Bild: kasto80 / iStock
Bei der „Digital Exchange“ werden viele Innovationen im digitalen Bereich vorgestellt 
Bild: kasto80 / iStock
Die Frage ist nicht mehr ob, sondern welche Chancen und Herausforderungen sich durch die Digitalisierung ergeben. Wirtschaftlich und gesellschaftlich hat sie mittlerweile alle Bereiche in Deutschland erfasst. Wie die Entwicklung von Unternehmen genutzt und gestaltet werden kann oder welche Chancen sich für Wirtschaft und Region ergeben, darüber möchten die Veranstalter der „Digital Exchange – Bergisches Rheinland“ informieren.

Über 90 Beiträge. Die Wirtschaftsförderung des Oberbergischen Kreises ist Kooperationspartner dieser Veranstaltung. Zusammen mit der Technischen Hochschule Köln und den umliegenden Kreisen Rhein-Sieg, Rhein-Berg, der IHK-Köln und Opitz Consultig klären sie am 23. Juni auf dem Campus Gummersbach der TH-Köln über die digitale Entwicklung auf. Mit rund 90 Vorträgen und Diskussionen werden Themen wie die Entwicklung der Digitalisierung bei Innovationen und Geschäftsmodellen, Veränderungen in der Region sowie neue Online-Methoden behandelt. Hinzukommen zahlreiche Themen der Technologie wie Möglichkeiten von Big Data oder moderne Softwares. Ziel ist es, Unternehmen und Interessierte zu informieren, ihnen Möglichkeiten sowie Gefahren aufzuzeigen und mit der Technischen Hochschule zu vernetzen.

Kostenloses Angebot. Die verschiedenen Besucher können zusammen Lösungen und Ansätze für die Herausforderungen entwickeln, damit der Wirtschaftsstandort Bergisches-Rheinland gesichert werden kann. Die Veranstaltung richtet sich an Unternehmen, Berufseinsteiger und an alle Interessierten. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist erforderlich. Weitere Informationen und Anmeldung unter:
www.digital-xchange.de
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