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Stark für die Zukunft: Die Sportbranche ist in aller Munde – Eine Ausbildung in diesem Bereich verspricht hervorragende und vielfältige Möglichkeiten

Die Sportbranche ist in aller Munde – Eine Ausbildung in diesem Bereich verspricht hervorragende und vielfältige Möglichkeiten

Fitnesstrainer arbeiten eng mit Menschen zusammen Bild: Minerva Studio - stock.adobe.com

Der Fitness- und Gesundheitsmarkt in Deutschland wächst weiter. Das belegen die „Eckdaten der deutschen Fitness-Wirtschaft 2018“, die jährlich vom Arbeitgeberverband deutscher Fitness- und Gesundheits-Anlagen (DSSV), der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG) sowie dem Prüfungs- und Beratungsunternehmen Deloitte veröffentlicht werden.

Steile Karriere. Demnach liegt die Anzahl der Mitglieder in Fitnessanlagen aktuell bei über 10,6 Millionen, eine Steigerung von über einer halben Million gegenüber dem letzten Jahr. Die Zahl der Studios ist auf fast 9.000 und der Umsatz auf 5,2 Milliarden Euro gestiegen. Knapp 210.000 Beschäftigte gab es letztes Jahr in der Fitness- und Gesundheitsbranche – ein beruflicher Einstieg in diese Wachstumsbranche bietet somit hervorragende Karrierechancen.

"Eine Vielzahl an unterschiedlichen Jobs ist möglich"

Qualifizierte Mitarbeiter. Der Bedarf an gutem Personal – wie etwa Personaltrainern, Kursleitern oder Ernährungsberatern – ist hoch. Für die vielfältigen Aufgaben bis hin zum Management eines Fitness- und Gesundheitsunternehmens können sich Interessierte nebenberuflich, in einer klassichen Ausbildung oder einem Studium, das teilweise auch dual möglich ist, fitmachen. Viele Möglichkeiten. Berufe in diesem Bereich sind zum Beispiel Diätassistenten oder Ernährungsberater, sie betreuen Menschen, die aus gesundheitlichen oder krankheitsbedingten Gründen ihre Essgewohnheiten umstellen möchten. Dafür analysieren und erstellen sie individuelle Ess- und Bewegungspläne. Sport- und Fitnesskaufmänner kennen sich neben dem sportlichen Aspekt ebenso gut mit Zahlen aus, können Filialen leiten oder Veranstaltungen organisieren.

Bild: dojo666 - stock.adobe.com
Bild: dojo666 - stock.adobe.com
Verschiedene Ausprägungen. Personaltrainer sehen sich jeden Tag vor der Herausforderung, individuelle Pläne für ihre Kunden zu erstellen, um effektives Training mit langfristigen Zielen zu ermöglichen. Ähnlich ist es bei Physiotherapeuten: Bei ihnen steht jedoch der gesundheitliche Aspekt im Vordergrund. Ihre Patienten wollen in erster Linie wieder von schweren Verletzungen genesen. Dafür müssen sie Bewegung neulernen oder wichtige Muskelgruppen wieder aufbauen. Der Job eines Fitnesstrainers ist es, in Studios oder ähnlichen Institutionen Menschen beim Training zu unterstützen – dabei können verschiedene Schwerpunkte festgelegt werden. Beispielsweise kann der Kursleiter das Level der Teilnehmer individuell anpassen. Neben diesen sportlichen Berufen zählen gleichsam Masseurinnen und Wellnessberater zu der Branche.

"Ein duales Studium ist auf diesem Gebiet möglich"

Duales System. Für potenzielle Nachwuchskräfte gibt es zum Beispiel an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement die Möglichkeit eines dualen Bachelor-Studiums in diesem Zukunftsfeld. Studierende profitieren durch das duale System von einem staatlich anerkannten Hochschulabschluss und einschlägiger Berufspraxis im Rahmen einer Festanstellung mit „Azubigehalt“. Die Unternehmen wiederum profitieren, da die Studierenden ihr erlangtes Fachwissen direkt in der betrieblichen Praxis anwenden können. Die Chancen auf eine Übernahme in eine Festanstellung stehen für Absolventen nach einem solchen Studium sehr gut. (djd)

Der Fitnesskaufmann

Die IHK zu Köln bietet beispielsweise den Sport- und Fitnesskaufmann an. Der Beruf ist unter sportbegeisterten Jugendlichen sehr beliebt, da er sowohl die kaufmännische Seite, zum Beispiel das Kalkulieren von Veranstaltungen oder den Kontakt mit Dienstleistern, als auch die sportliche Seite abdeckt. Im Unterschied zum „Sportfachmann“ legen sich Sport- und Fitnesskaufleute am Ende der Ausbildung nicht auf eine bestimmte Sportart oder einen speziellen Bereich fest, sondern lernen schwerpunktmäßig Rechnungswesen, Controlling und Personalwirtschaft. Der Beruf ist ideal für alle, die nicht nur im Büro sitzen wollen.

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