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Wartungen beginnen bei den Flüssigkeiten, hören dort jedoch noch lange nicht auf Bild: jörn buchheim/stock.adobe.com

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Verschleiß ist nicht immer sichtbar Welche Komponenten am Auto neben den „üblichen Verdächtigen“ regelmäßig geprüft werden sollten

3.11.2020

Zu den Verschleißteilen eines Autos gehören in der Regel Auspuff, Batterie, Beleuchtung, Betriebsflüssigkeiten, Bremsen, Filter, Kupplung, Reifen, Stoßdämpfer und Zahnriemen. Wird deren Austausch zu lange hinausgezögert, kann dies erhebliche Einbußen bei der Fahrsicherheit sowie nicht unerhebliche Folgekosten mit sich bringen. Die Wartung ist umso wichtiger, da viele Funktionsbeeinträchtigungen nicht immer auf den ersten Blick sichtbar sind.

Filterwechsel ratsam

Wenn das Licht flackert, abgefahrene Bremsen schleifen, der Auspuff röhrt oder der Wagen aufgrund einer leeren Batterie erst gar nicht mehr startet, ist klar: eine Wartung ist fällig. Anders verhält es sich mit Instandhaltungsmaßnahmen, die in der Regel bei werkstattgepflegten Fahrzeugen im Rahmen von Inspektionen erledigt werden, etwa ein Ölwechsel und der Austausch von Bremsflüssigkeit. Bei solchen Maßnahmen empfiehlt es sich häufig, die entsprechenden Filter ebenfalls zu erneuern. Hierfür sehen die Fahrzeughersteller bestimmte Intervalle vor, auf die meist in der Betriebsanleitung hingewiesen wird.

Bremsen nicht vergessen

Die Bremsflüssigkeit sollte ebenfalls regelmäßig erneuert werden, selbst bei geringen Laufleistungen des Fahrzeugs, da sie dazu tendiert, mit der Zeit Wasser zu ziehen. Das kann im schlimmsten Fall dazu führen, dass die Bremsen ihren Dienst versagen. Einer regelmäßigen Überprüfung sollten außerdem die Kühlflüssigkeit sowie das Hydrauliköl der Lenkung unterzogen werden.

Kupplung schonen

Bei modernen Batterien ist meist der früher erforderliche Kontrollblick auf die Füllung nicht mehr nötig. Zur Verlängerung der Lebensdauer sollte jedoch regelmäßig die Spannung überprüft und die Batterie im Bedarfsfall an ein Ladegerät angeschlossen werden. Gerne vergessen werden außerdem Zündkerzen und Glühstifte bei Dieselmotoren. Sind sie verkohlt oder verrußt, können sie die Verbrennung verschlechtern oder der Start verzögern. Irgendwann kann bei einem Auto zudem eine neue Kupplung fällig werden. Ihre Lebensdauer lässt sich durch richtige Fahrweise jedoch verlängern– unter anderem, indem an Ampeln auskuppelt und auf Kavalierstarts verzichtet wird. So werden die Beläge der Kupplungsscheibe weniger schnell abgenutzt. Dass stets der Zustand der Reifen im Blick behalten werden sollte, versteht sich von selbst. Die Kontrolle der Stoßdämpfer hingegen, deren einwandfreier Zustand für die Fahrsicherheit von erheblicher Bedeutung ist, sollte einer Werkstatt überlassen werden. (Mit Material von ampnet/jri)