Nachrichten aus Köln, der Region und der Welt
Anzeigen

Vom naturnahen Urlaub profitieren Mensch und Tier Foto: Mirko/stock.adobe.com

ANZEIGE

Mit Hund unterwegs Was Halter beachten sollten, wenn sie mit ihrem Tier in den Campingurlaub fahren

27.06.2020
Campingcenter Overath

Caravaning und Urlaub mit dem Hund – eine perfekte Kombination. Egal, ob das Wohnmobil hinter den Dünen oder am Fuße der Berge steht: Beim Camping profitieren freiheitsliebende Zwei- und Vierbeiner vom naturnahen Leben. Und nicht nur der Hund fühlt sich im eigenen Zuhause am wohlsten. Doch ganz so einfach ist es nicht: Camper sollten sich vor dem Urlaub Gedanken zur Ausstattung von Fahrzeug und Tier sowie zum Ziel machen und Richtlinien fürs Ausland beachten. Das Reisen selbst ist unkompliziert.

Ausweis mit Tollwutimpfeintrag

Das Fahrzeug muss nicht speziell ausgestattet sein, aber es gibt nützliche Extras: Gesetzlich vorgeschrieben ist, dass „Wohnmobil-Hunde“ während der Fahrt im Wagen gesichert werden – entweder mit einem Geschirr, das im Gurtschloss fixiert ist, in einer klappbaren Box oder einer Hundegarage im Heck. Camper, die mit einem Hund in ein anderes EU-Land einreisen, dürfen nicht vergessen: Die Tiere benötigen einen vom Tierarzt ausgestellten Heimtierausweis mit Tollwutimpfeintrag und müssen gechippt sein. In jedem Land gelten unterschiedliche Bestimmungen zur Leinen- und Maulkorbpflicht – also unbedingt checken.


"In jedem Land gelten andere Regeln zu Leinenpflicht"


Der passende Platz

Manche Campingplätze bieten wenig, manche tierischen Luxus. Doggy-Stationen mit Kotbeuteln, Hundefutter im Lebensmittelladen und Wassernäpfe an der Rezeption sind selbstverständlich. Vermehrt gehören Hundeduschen und spezielle Fahrradanhänger zur Grundausstattung eines tierfreundlichen Campings. Manche beeindrucken mit Hundesittern und -trainern, Parcours und Hundeambulanzen. Die Hauptsache ist, dass die Vierbeiner willkommen sind. (mid/akz)