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"Wir bleiben ein starker Partner": Vorstand Markus Bärenfänger im Interview

Der Vorstand: Christoph Kaminski, Andreas Walter Ritzenhofen und Markus Bärenfänger (v. l.)

Der Zusammenschluss ist zum 12. Oktober erfolgt. Wie beurteilen Sie den Prozess? 

Nach der Zustimmung der Aufsichtsräte beider Banken haben im Juni 2018 auch die Vertreterversammlungen beider Banken der Fusion zugestimmt. Mit der technischen Zusammenführung wurde aus den beiden Banken – für die Mitglieder und Kunden spürbar – eine gemeinsame, neue Bank. Wir haben mit vereinten Kräften alles dafür getan, aus zwei starken Banken eine noch stärkere zu machen. Die Umsetzung verlief planmäßig und gut, das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Warum ist die Fusion sinnvoll?

Der Finanzdienstleistungssektor ändert sich rasant. Gemeinsam können wir die Herausforderungen besser meistern, etwa die steigenden Kundenanforderungen, eine zunehmende Regulierungsdichte, gesetzliche Anforderungen oder das Niedrigzinsniveau. Eine starke genossenschaftliche Regionalbank kann auch in Zukunft die Bedürfnisse der Menschen in der Region hervorragend erfüllen. Sie bleibt damit für Mitglieder, Kunden und Mitarbeiter attraktiv.

Was genau bringt das Zusammengehen den Kunden?

Wir setzen weiterhin auf persönlichen Service, qualifizierte Beratung und schnelle Entscheidungen – das sind wesentliche Stärken unserer Bank. Unser Angebot wird noch stärker ausgebaut. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden sich weiter spezialisieren, der mediale Vertrieb und die digitalen Angebote werden ausgebaut. Ob Privat- oder Firmenkunden: Durch die Fusion können wir Prozesse optimieren. Unsere Beraterinnen und Berater werden noch mehr Zeit für den persönlichen Kontakt haben.

Werden die Dienstleistungen künftig teurer?

Unseren Kunden wurden geringfügige Preisanpassungen bereits mitgeteilt. Weitere Angleichungen sind nicht geplant, lassen sich dauerhaft aber nicht ausschließen.  

42.814 Mitglieder hat die neue Volksbank Rhein-Erft-Köln eG insgesamt

Ändern sich die Standorte und Ansprechpartner?

Wir werden weiterhin nah am Kunden sein, dazu gehört vor Ort Filialen anzubieten. Für den Erhalt entscheidend wird letztlich sein, wie stark unsere Kunden diese nutzen. Weiterhin werden wir sicherstellen, dass unseren Mitgliedern und Kunden qualifizierte und vertraute Ansprechpartner persönlich zur Verfügung stehen.

Wo ist der Hauptsitz?

Unsere Hauptstellen sind in Brühl und in Hürth. Der juristische Hauptsitz liegt in Hürth.

Engagiert sich die neue Bank weiterhin stark in der Region?

Wir werden uns nach wie vor aus der Region für die Region engagieren. Vereine und Institutionen in der Region werden wir gleichfalls weiterhin fördern und unterstützen.

Was möchten Sie auf lange Sicht erreichen?

Wir wollen das bewahren, was beide Kreditinstitute schon heute auszeichnet: Für Privatkunden und die regionale Wirtschaft ein leistungsstarker und verlässlicher Partner zu sein.
  
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