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Auf dem Hubertusmarkt ist traditionelles Handwerk zu sehen Bild: Kämpf

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Magneten für Besucher Die Märkte der Wepag verleihen der Brühler City immer wieder besondere Anziehungskraft

8.09.2021

Die Straßen der Brühler Fußgängerzone sind schon seit vielen Jahren Schauplatz von Märkten und Veranstaltungen, die immer wieder aufs Neue viele Besucher aus Nah und Fern anlocken. Insbesondere wenn nach einem langen Sommer die Tage allmählich kürzer werden, entfalten Döppe- und Buuremaat, Hubertus- und Martinsmarkt und schließlich der traditionsreiche Weihnachtsmarkt vor der historischen Kulisse ihren Zauber. Dann riecht es nach Spießbraten, geräuchertem Lachs oder gebrannten Mandeln und die Menschen kommen an den Ständen zusammen, um zu plaudern, zu genießen oder auf die Suche nach Kunsthandwerk, Keramik und Geschenken zu gehen.

SINN Brühl

Neuauflagen statt Absagen

Nach vielen Monaten mit Absagen bereitet sich die Wepag als Interessengemeinschaft der Brühler Einzelhändler und Initiator der Märkte nun wieder auf die Neuauflagen der Veranstaltungen in der Innenstadt vor. Frank Pohl, Vorsitzender der Wepag, freut sich darüber: „Es ist gut, dass dies wieder möglich ist. Unsere Märkte bringen Leben in die Stadt und helfen den Händlern.“ Nach derzeitigem Stand soll als nächstes der Döppe- und Buuremaat steigen. Von Freitag bis Sonntag, 1. bis 3. Oktober, werden Händler und Künstler ihre Stände aufbauen, um Waren aus Wolle, Holz, Metall oder Leder sowie Keramik, Kunsthandwerk, Pflanzen und kulinarische Genüsse zu offerieren.


"Unsere Märkte bringen Leben in die Stadt"


Traditionelle Handwerkskunst

Ende Oktober findet dann der Hubertusmarkt statt. Handwerker, die ihre traditionellen Fertigkeiten präsentieren, Händler, die Köstlichkeiten anbieten und Attraktionen, die Kinderherzen höher schlagen lassen – das alles bieten die Tage vom 29. bis 31. Oktober. Für Einheimische und regelmäßige Besucher der Stadt ist das Ereignis längst eine feste Größe in der Reihe der Veranstaltungen in der Fußgängerzone. Schließlich ist der Hubertus - nur ein paar Jahre jünger als der Weihnachtsmarkt, der erstmals 1981 stattgefunden hat. Dann werden vergangene Zeiten dank der Vorstellung traditioneller Handwerkskunst lebendig. An rustikalen, überdachten Holzständen darf zugeschaut werden, wenn mit viel Geschick Körbe geflochten oder mit flinken Fingern hölzerne Spekulatiusbackformen mit alten Trachtenmotiven angefertigt werden. Ein Kupferschmied sowie eine Töpferin kommen ebenfalls regelmäßig, um ihre Fertigkeiten vorzuführen und ihre Waren zu verkaufen.

Karussells für die Kids

Zuletzt waren es stets insgesamt 80 Aussteller, die neben Kunsthandwerk zudem viele kulinarische Spezialitäten anbieten. Thüringer und Eichsfelder Wurstwaren gehören dazu genau wie die duftenden Waren einer historischen Backstube, die Brote von Hand fertigt und im Steinofen backt. Die jüngeren Besucher können sich auf Fahrten auf zwei Karussells freuen.
  

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VERKAUFSOFFENE SONNTAGE

Entspannter Bummel

Relaxtes Shoppen in der Stadt ermöglichen die verkaufsoffenen Sonntage. Diese werden nach derzeitigem Stand anlässlich des Döppe- und Buuremaats (3. Oktober), des Hubertusmarkts (31. Oktober), des Martinsmarkts (7. November) sowie zweimal im Rahmen des traditionsreichen Weihnachtsmarkts (22. November bis 24. Dezember) stattfinden. Dann kann in vielen Geschäften losgelöst von Alltagshektik gestöbert werden.

FEIERABENDMARKT

Stressfrei Schlemmen

Die Feierabendmärkte greifen einen Trend auf. Vor allem junge, berufstätige Menschen haben den Wunsch nach der Arbeit noch schnell einkaufen zu können – ohne Stress und lange Schlangen an den Kassen. Für Besucher bietet der Markt außerdem die Gelegenheit, den Feierabend zu genießen, zu entschleunigen sowie entspannt, bewusst und gesund einzukaufen. Noch bis Oktober kann an jedem zweiten Donnerstag im Monat von 15 bis 21 Uhr auf dem Rathausvorplatz geschlemmt und geshoppt werden.

ANREISE

Gut erreichbar

Die Brühler Innenstadt ist gut an das ÖPNV-Netz angeschlossen. Am Bahnhof Brühl-Mitte stoppen die Linien des Stadtbusses und vieler überörtlich verkehrender Busse. Im Zehnminutentakt sind dank der Stadtbahnlinie 18 die Großstädte Bonn und Köln zu erreichen. Anschluss an diese Städte bietet auch der zentral gelegene DB-Bahnhof unweit des Schlosses Augustusburg. Autofahrern stehen in der Innenstadt rund 2.500 Parkplätze zur Verfügung. Und das Radwegenetz wurde in den vergangenen Jahren gleichfalls ausgebaut.