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Dem Winter wirksam trotzen: Nur mit dem Einfüllen von Frostschutzmittel ist es noch lange nicht getan

Reifen mit der besten Profiltiefe gehören auf die Hinterachse Bild: Gina Sanders/stock.adobe.com

Im Super-Sommer 2018 hatten die Wischerblätter weitgehend Pause. Doch auch in dieser Ruhephase haben hohe Temperaturunterschiede und direkte Sonneneinstrahlung den empfindlichen Gummilippen zugesetzt. Spröde Wischerblätter hinterlassen Schlieren auf der Scheibe und mindern den Durchblick. Sind Risse in ihnen zu sehen, sollten sie deshalb ausgetauscht werden, denn vor allem in der dunklen Jahreszeit ist ein ungetrübter Blick extrem wichtig für eine sichere Fahrt. Damit der erste Frost nicht die Scheibenwaschanlage blockiert, sollte rechtzeitig Winterscheibenreiniger oder Ganzjahresscheibenreiniger nachgefüllt werden, um auch bei Minustemperaturen und Schneetreiben eine klare Sicht zu behalten. Nicht zu vergessen sind Eiskratzer und Schneefeger, die für den Fall der Fälle griffbereit im Kofferraum bereitliegen sollten.

Pneu-Kontrolle. Wie fit sind die Reifen noch? So mancher Zeitgenosse ersetzt zwei abgefahrene Sommerreifen einfach mit Winterpneus. Das ist nicht strafbar, solange keine winterlichen Verhältnisse auf der Straße herrschen. Dennoch vergrößert ein „Mischen“ den Verschleiß und führt zu deutlich schlechteren Fahreigenschaften. Es empfiehlt sich daher immer, alle vier Pneus zu wechseln und auf Winterreifen zu setzen. Beim Wechsel sollten die Reifen jeweils achsweise gekennzeichnet und ausgetauscht werden. Dabei ist darauf zu achten, dass der Unterschied in der Profiltiefe zwischen Vorder- und Hinterachse nicht zu groß wird, um eine Verschlechterung der Fahreigenschaften zu verhindern. Reifen mit dem besseren Profil gehören auf die Hinterachse. Dort sorgen sie für eine verbesserte Spurstabilität.

(Mit Material von ampnet.)
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