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Streuobstwiesen stehen am Sonntag, 2. Oktober, im Fokus der Öffentlichkeit
Wertvoller Lebensraum für Tiere und Pflanzen
Streuobstwiesen stehen am Sonntag, 2. Oktober, im Fokus der Öffentlichkeit
Streuobstwiesen stehen am Sonntag, 2. Oktober, im Fokus der Öffentlichkeit
Die Streuobstwiese am Bliesheimer Hochkreuz ist eine Station beim Aktionstag. Bild: Volker Düster

Streuobstwiesen liefern gesundes, regionales Obst. Früher wurden sie rund um die alten Ortschaften angelegt, so auch in Erftstadt. Durch den wirtschaftlicheren Anbau von Obst in Form von Plantagen wurde der Streuobstbau immer weiter verdrängt. Heute wird ihr Wert für das lokale Klima und die Artenvielfalt wieder stärker wahrgenommen. Naturparke, Naturschutzverbände und Biologische Stationen fördern den Erhalt der Obstwiesen.

Wertvolle Kulturlandschaft

Die 46 Kilometer lange familienfreundliche Rheinische Streuobstroute führt an verschiedensten Streuobstwiesen auf weiten Strecken durch Erftstadt. Entlang der Route befinden sich neun Stationen. Jede ist durch einen „Naschbaum“ gekennzeichnet. Im Gegensatz zu den Wiesen, die meist in Privatbesitz sind, darf am „Naschbaum“ genascht werden.

Daneben werden Informationen zu Themen auf der Streuobstwiese und der Sorte des „Naschbaumes“ gegeben. An der Route liegt unter anderem Konradsheim. Außer durch die Burg und den Golfplatz ist der Ort durch den ansässigen Obsthof bekannt, der zu dieser Zeit wieder Äpfel aus eigenem umweltschonenden Anbau anbietet.

Erster Aktionstag

Dem Thema „Streuobstwiesen“ widmet sich am Sonntag, 2. Oktober, ein ganzer Tag, überwiegend auf Erftstädter Stadtgebiet. Von 10 bis 16 Uhr gibt es zum ersten Aktionstag ein Programm für Jung und Alt. Neben geführten Radtouren auf der Rheinischen Streuobstroute mit dem ADFC, werden an verschiedenen Standorten kostenfreie Mitmachaktionen von der Biologischen Station Bonn/Rhein-Erft, dem NABU Erftstadt, dem BNE Regionalzentrum und dem Naturpark Rheinland angeboten. Die Auftaktveranstaltung findet um 11 Uhr im Innenhof der Gymnicher Mühle statt.

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Blick schweifen lassen

Die fünf Stationen des Aktionstages liegen alle entlang der Rheinischen Streuobstroute. Station 5 ist die Streuobstwiese am Bliesheimer Hochkreuz, Lange Heide, in Höhe der Hausnummer 48. Von 12 bis 16 Uhr steht dort das Naturpark Infomobil mit Radler-Raststation. Dort gibt es für die Radler die Möglichkeit sich auszuruhen und den Blick schweifen zu lassen. Eine kleine Verpflegungsstation steht zur Stärkung bereit. Es darf auch Streuobstwiesensaft verkostet werden. Die IG Bliesheimer Hochkreuz informiert vor Ort über die Entstehung des Hochkreuzes.

Weitere Infos

Detaillierte Informationen zum Aktionstag und den Anmeldebedingungen unter: www.naturpark-rheinland.de/streuobstaktion

Informationen zur 46 Kilometer langen Streuobstroute unter: www.naturpark-rheinland.de/streuobstroute