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Perspektiven für Rhein-Erft: Digitalpark entsteht in der Schnittstelle europäischer Datenautobahnen
Es entstehen viele neue Arbeits- und Ausbildungsplätze
Perspektiven für Rhein-Erft: Digitalpark entsteht in der Schnittstelle europäischer Datenautobahnen
Perspektiven für Rhein-Erft: Digitalpark entsteht in der Schnittstelle europäischer Datenautobahnen
Die Studie zum Masterplan „Digitalpark“ ist fertig.

Die beiden großen überregionalen Datentrassen (Amsterdam-Frankfurt, Paris-Stockholm) kreuzen sich an der Grenze von Rhein-Erft-Kreis und Rhein-Kreis-Neuss. Daraus ergäben sich „ideale Voraussetzungen zur Entwicklung einer Digitalregion mit internationaler Strahlkraft“, heißt es in einer vom NRW-Wirtschaftsministerium beauftragten Machbarkeitsstudie zu digitalen Infrastrukturen im Rheinischen Revier bereits. Aufbauend auf dieser Studie wurde der „Masterplan Digitalparks im Rhein-Kreis Neuss und im Rhein-Erft-Kreis“ erstellt. Jetzt liegen die Ergebnisse der beauftragten Beratungsunternehmen vor. 

„In dieser Zeit des Strukturwandels haben wir die einzigartige Chance, unsere Region als führende Digitalregion zu etablieren, indem wir unsere herausragenden Standortvorteile und die Innovationskraft, für die wir seit jeher stehen, nutzen,“ sagt Landrat Frank Rock. Hans-Jürgen Petrauschke, Landrat des Rhein-Kreises Neuss, und sein Amtskollege aus dem Rhein-Erft-Kreis, Frank Rock, machten bei der Ergebnispräsentation deutlich, welch große Chancen sich durch Digitalparks für die regionale Wirtschaftsentwicklung bieten - insbesondere mit Blick auf den Strukturwandel. 

Sie wiesen dabei insbesondere darauf hin, wie wichtig die Errichtung eines Hyperscale-Rechenzentrums in Verbindung mit einem Datendrehkreuz und Digitalparks ist. Im Fokus stehen neue, innovative und nachhaltige Wertschöpfungsansätze, die zu zukunftsorientierten Arbeits- und Ausbildungsplätzen führen werden. Die Digitalparks verstehen sich dabei als Zentren der Vernetzung von Wirtschaft, Wissenschaft und Menschen“, erklären Petrauschke und Rock. Zugleich machten die Landräte deutlich, dass eine konsequente Umsetzung vor dem Hintergrund des Strukturwandels zur Entwicklung neuer, digitaler Geschäftsmodelle und zur weiteren Ansiedlung von Unternehmen auch aus digitalaffinen Branchen beiträgt.

Tausende neuer Arbeitsplätze

Dies steigere die Standortattraktivität und sei wichtige Grundlage für die schon vor Ort bestehende Industrie, um bereits laufende Transformationsprozesse - Stichwort: Industrie 4.0 - optimal umzusetzen. Unterm Strich gehe es sowohl um den Erhalt von Arbeits- und Ausbildungsplätzen sowie von Wertschöpfung in der Region als auch darum, die Rahmenbedingungen für zusätzliches Wachstum zu schaffen. Als Vorbild werde man vorangehen und zeigen, dass Klimaschutz und wirtschaftliche Stärke Hand in Hand gehen. Nach dem jetzt vorliegenden Masterplan können durch Digitalparks in beiden Kreisen jeweils bis zu 2500 neue Arbeitsplätze entstehen.